Neueste Infos zu den SHK-Gehältern
In den letzten Tagen wurde deutlich, dass Vergütungszahlungen nicht rechtzeitig vom LBV vorgenommen worden sind. Das LBV hat mitgeteilt, dass die Zahlungen laufend weiterverarbeitet werden.
Zur Überbrückung könnt ihr einen Abschlag im Personaldezernat beantragen. Sendet hierzu bitte eine Mail mit der Angabe eurer Bankverbindung an eure_n Personalsachbearbeiter_in. Nach dem Erhalt der regulären Zahlung durch das LBV ist der Abschlag an die Universität zurück zu zahlen.
Die Letzten machen das Licht aus - Energiesparen an der Uni
Liebe Studierende,
Viele von euch haben es schon gehört, einige haben es bestimmt auch schon im eigenen Studium erfahren müssen: Die Universität sieht sich gezwungen, Gelder zu sparen.
Damit die Universität jetzt nicht am falschen Ende spart, wollen wir - die Fachschaftenkonferenz - ihr jetzt unter die Arme greifen. Mit eurer Unterstützung wollen wir ihr ein Feld mit unserer Ansicht nach großem Einsparpotential aufzeigen, das die Lehre nicht negativ beeinflussen wird: Der Energieverbrauch der Universität.
Einsparungen hier tun uns als Studierenden nicht weh, kommen zusätzlich der Umwelt zu Gute.
Teilnehmen könnt ihr unter folgendem Link: http://tinyurl.com/energiespardatenbank
Bitte seht euch das Formular an und tragt eure Ideen ein.
Vielen Dank für eure Beteiligung,
das Fachschaftenreferat des AStA der Uni Münster
Die "lebenswerteste Stadt der Welt" und ihr "Betongold"
Mittwoch, 15. Mai, 18 Uhr, Hörsaal S8 im Schloss
Marcus Termeer, Die „lebenswerteste Stadt der Welt“ und ihr „Betongold“ – Prozesse der Gentrifizierung am Beispiel Münsters
Unter dem Label „lebenswerteste Stadt der Welt“ behauptet Münster eine harmonische Stadtgesellschaft. Dahinter verbergen sich allerdings soziale Spaltungen. Der neoliberale Umbau einer Mieter_innenstadt hin zur Eigentümer_innenstadt wird auch hier deutlich: In der City wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper, während die Verantwortlichen steigende Immobilienpreise oft als „Betongold“ feiern. Gleichzeitig wächst die Zahl von teuren Townhouses bis hin zur abgeschotteten Luxusresidenz „Klostergärten“. Und die Entwicklung rund ums „Kreativkai“ zeigt exemplarisch, was Gentrifizierung heißt.
Der Vortrag beleuchtet die Prozesse der Aufwertung zugunsten Gutbetuchter in Münster. Zugleich soll er die lokalen Vorgänge einordnen innerhalb der allgemeinen Entwicklungen im heutigen urbanen Kapitalismus.
Marcus Termeer ist Soziologe und freier Autor, wohnt in Freiburg, kommt aber gebürtig aus Münster. Er ist Autor des Buches „Münster als Marke“, erschienen im Verlag Westfälisches Dampfboot.
In Kooperation mit dem FikuS-Referat des AStA und dem Recht-auf-Stadt-Bündnis.
Europa ist unsere Zukunft – und diese Zukunft hat viele Gesichter
Anlässlich des Europatags am 9. Mai haben Studierende der Universität Münster vor dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) am Vortag eine Photoaktion veranstaltet, bei der sie ihre Statements zu Europa abgeben konnten: Was bedeutet Europa für uns? Was erhoffen wir uns für und von Europa?
Bei der Aktion haben unter anderem die beiden Vorsitzenden des AStAs sowie ein studentischer Senator teilgenommen. Ein Bürger der Stadt, dessen Studienzeit schon etwas länger zurück liegt wünscht sich weiterhin Frieden und Weisheit. Die Studierenden, zum Beispiel Teilnehmende des zeitgleich stattfindenden Symposium Oeconomicums, haben ihre Vorstellungen von Europa auf Photos verewigt. Oft genannte Schlagworte waren dabei Demokratie, Frieden und Lebensqualität. Studierende wünschen sich ein weltoffenes, solidarisches Europa, an dem sie selbst teilhaben, etwa im Rahmen von Austausch-Programmen wie ERASMUS. Ein lateinamerikanischer Student formulierte, dass Europa für ihn Heimat bedeutet. Es gab auch kritische Stimmen, etwa zur Grenzschutzagentur FRONTEX der Europäischen Union. Die meisten Stimmen allerdings drückten Zuversicht und gute Wünsche für die Zukunft Europas aus.
Der Europatag erinnert an die Erklärung des Französischen Außenministers Robert Schuman, der am 9. Mai 1950 den Vorschlag unterbreitete, eine Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl zu gründen. Damit legte er den Grundstein für die spätere Europäische Union. Am 9. Mai finden jedes Jahr europaweit Aktionen und Veranstaltungen statt um an diesen historischen Tag zu erinnern und den Wert Europas neu zu entdecken."
Neueste Infos zum Thema Gehälter der SHKs
Bereits am Mittwoch haben wir darüber berichtet, dass viele studentische Hilfskräfte und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen ihr Gehalt für den Monat April noch nicht erhalten haben. Dieses wird direkt vom Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) überwiesen. Grund dafür war eine umfassende Umstellung auf ein anderes Abrechnungssystem. Wir haben währenddessen mit dem LBV und der Uni Münster gesprochen und können euch nun weitere Informationen liefern:
Betroffen sind in erster Linie diejenigen, die nach dem 31.3. neu eingestellt worden sind oder erst danach einen Anschlussvertrag erhalten haben. Einige sollen laut LBV schon automatisch Abschlagszahlungen erhalten, andere werden diese im Laufe des Monats erhalten. Das LBV bemüht sich bis zum Ende des Monats alles aufgearbeitet zu haben, sodass das April-Gehalt Ende des Monats zusammen mit dem Mai-Gehalt gezahlt wird.
Wenn ihr schon vorher dringend auf euer Gehalt angewiesen seid, könnt ihr euch an eure jeweiligen Sachbearbeiter_innen aus der Personalabteilung der Uni wenden. Die Uni kann euch Abschläge zahlen.
Diese müsstet ihr allerdings später an die Uni zurückzahlen, sobald ihr das volle Gehalt vom LBV erhalten habt. Sollte es dennoch Probleme geben, wendet euch an uns und wir finden schnellstmöglichst eine Lösung!
Filmreihe des AStA - 'white charity'
Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten
Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie 'Brot für die Welt', 'Welthungerhilfe', 'Kindernothilfe' oder 'Care' prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland.
Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive.
'white charity' stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen.
'white charity' ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV.
Ein Film von Carolin Philipp und Timo Kiesel.







